der zirkus der lerchen (text)

 

Wenn man in einen Wald, voller Geräusche, Lichter und Bewegungen, geht, zu zahlreich, als dass man sie identifizieren kann, hat man ein Gefühl von einer seltsamen Gegenwart. Diese Installation spielt diskret mit diesem seltsamen Gefühl und wird verstärkt durch die beweglichen Spiegel, die sich mit dem Wind um sich selbst drehen: diese Spiegel glitzern bei jedem Wetter, wie die Blätter der Bäume und reflektieren auf dem Boden zahlreiche kleine Sonnen, die um die Baumstämme herumwirbeln. Der gewählte Ort wird von einem Weg durchquert, damit die Spaziergänger diese Installation entdecken und in ihrer Mitte vor einem Schild mit der folgenden Beschriftung stehen bleiben: „Dieser Ort nennt sich der Zirkus der Lerchen“. Einige bestätigen, dass sich dort zahlreiche Vögel versammelt haben, ohne dass sie jemand wirklich gesehen hat.
Ziel dieser Aktion ist nicht nur den Spaziergänger zu täuschen, sondern ihm zu ermöglichen, seine Beziehungen zur Landschaft in Frage zu stellen, während er einmal in der Position des Beobachters und dann in die des Beobachteten versetzt wird.
Nota bene: Die Lerche fliegt sehr hoch und setzt sich nicht in ein Gehölz.